Google-Unternehmensprofil und Anrufe: gefunden werden und rangehen

Google-Unternehmensprofil und Anrufe: gefunden werden und rangehen

Wer einen Friseur oder einen Installateur sucht, öffnet selten eine Website: Er tippt im Google-Eintrag auf Anrufen. Hier steht, was diesen Eintrag klingeln lässt, was die Statistik verrät und wohin ein unbeantworteter Anruf verschwindet.

Wo der Anruf wirklich entsteht

Wer einen Barbier oder einen Elektriker braucht, sucht bei Google oder in Maps, sieht die drei Einträge im lokalen Block und tippt auf Anrufen. Der Kontakt beginnt im Eintrag statt auf der Startseite und ist in vielen kleinen Betrieben der erste Kanal überhaupt.

Das Profil (Google Business Profile, früher Google My Business) ist kostenlos und lässt sich direkt aus der Suche oder aus Maps pflegen, wenn du mit dem Inhaberkonto angemeldet bist. Die Verifizierung, heute meist ein kurzes Video im Laden, schaltet alles Weitere frei.

Kategorie, Öffnungszeiten und Adresse entscheiden

Die Hauptkategorie wiegt schwerer als jedes andere Feld, wenn es darum geht, bei welchen Suchen du erscheinst: Wähle sie eng und genau und überlass den Rest den Nebenkategorien. Adresse und Einzugsgebiet müssen zusammenpassen: Wer beim Kunden arbeitet, setzt einen Radius und blendet die Straße aus.

Öffnungszeiten zählen mehr, als sie scheinen: Steht im Eintrag geschlossen, bleibt der Knopf zwar da, aber kaum jemand tippt ihn an. Trag Sonderzeiten für Feiertage und Betriebsferien Wochen vorher ein, sonst zeigt Google weiter die normalen.

Welche Nummer in den Eintrag gehört

Die Hauptnummer hältst du am besten identisch zu der auf der Website, auf den Rechnungen und auf den Flyern: Einheitliche Angaben lassen Google dem Eintrag vertrauen. Zusätzliche Nummern sind erlaubt, gewählt wird über den Knopf aber immer die Hauptnummer.

Vermeide ein privates Handy, das du abends stummschaltest, und wechsle die Nummer nicht jede Saison. Nutzt du eine eigene Leitung fürs Tracking, mach sie zur Hauptnummer und lass die alte unter den zusätzlichen stehen, damit die Angaben stimmig bleiben.

Fragen, Antworten und Nachrichten

Der Block Fragen und Antworten ist öffentlich, und antworten darf jeder, auch ein Kunde, der etwas falsch verstanden hat. Stell die fünf Fragen selbst ein, die dich am Telefon erreichen (Parken, Startpreise, Termin nötig, Sprachen, Zahlung), und antworte aus deinem Konto.

Den Chat im Profil gibt es nicht mehr: Google hat ihn im Juli 2024 geschlossen. Geblieben sind der Anrufen-Knopf, die Route und der Link zur Website, womit das Telefon wieder im Zentrum des Schritts von der Suche zum Kunden steht.

Die Statistik: wie viele Anrufe wirklich ankommen

Im Bereich Leistung stehen die Anrufe aus dem Eintrag, aufgeteilt nach Tag und Stunde, daneben Routenanfragen und Klicks auf die Website. Die Daten reichen nur wenige Monate zurück, ein Export pro Quartal lohnt die Minute, die er kostet.

Vergleich diese Zahl mit der Liste deines eigenen Telefons: Der Abstand zwischen den Anrufen, die Google geschickt hat, und denen, die du angenommen hast, ist das Loch. Meist sammelt er sich in zwei Fenstern, später Vormittag und die Stunde um den Ladenschluss.

Wohin ein unbeantworteter Anruf verschwindet

Google warnt den Anrufer nicht und sammelt keine Nachrichten: Das Telefon klingelt ins Leere, und die Person kehrt zu den Ergebnissen zurück, wo die anderen beiden Einträge im lokalen Block einen Fingertipp entfernt sind. Der Eintrag hat geliefert, der Betrieb nicht.

Immer rangehen heißt nicht, am Telefon zu kleben. Die Assistentin von Rispondly geht rund um die Uhr an deine eigene Nummer, sagt, dass sie eine virtuelle Assistentin ist, legt den Termin fest und schickt ihn auf dein WhatsApp, damit der Anruf aus dem Eintrag nicht beim letzten Klingeln stirbt.

Lass dich in 20 Sekunden von deiner Assistentin anrufen

Hinterlass uns den Namen deines Betriebs und deine Handynummer: Wir rufen dich mit einer Demo an, die auf deinen Leistungen aufgebaut ist. Dann entscheidest du.