Was eine Sekretärin in Italien wirklich kostet, Posten für Posten

Was eine Sekretärin in Italien wirklich kostet, Posten für Posten

Der Bruttolohn auf der Abrechnung ist weniger als die halbe Wahrheit. Hier steht jeder Posten, den ein italienischer Arbeitgeber für eine Teilzeitsekretärin zahlt, mit Spannen, die als Spannen ausgewiesen sind, und danach der Vergleich mit den Alternativen.

Von welcher Sekretärin wir reden

Nehmen wir den häufigsten Fall im kleinen Betrieb: eine Person am Telefon und am Tresen, zwanzig Stunden die Woche, angestellt nach dem Tarifvertrag Terziario für Handel und Dienstleistung. Keine Verwaltungskraft: jemand, der rangeht, Termine einträgt und Gäste empfängt.

Alle Zahlen hier sind Spannen, keine Angebote: Sie verschieben sich mit der Eingruppierung, der Provinz, den Dienstaltersstufen und den geltenden Beitragsnachlässen. Den genauen Betrag für deinen Fall rechnet dein Steuerberater.

Das Bruttogehalt zum Einstieg

Eine Empfangskraft wird meist in die fünfte oder vierte Stufe des Terziario eingruppiert. In Vollzeit liegt der Tarifmindestlohn je nach Stufe zwischen 1.450 und 1.750 Euro brutto im Monat. Eine Teilzeitstelle mit zwanzig Stunden bekommt die Hälfte: 725 bis 875 Euro brutto.

Der Vertrag sieht vierzehn Monatsgehälter vor, das Bruttojahresgehalt dieser Teilzeitstelle liegt also zwischen 10.000 und 12.500 Euro. Auf dieser Basis wird alles Weitere gerechnet.

Beiträge, TFR und der Faktor

Auf das Brutto zahlt der Arbeitgeber die INPS-Beiträge, meist rund 30 Prozent, dazu den INAIL-Beitrag, der im Büro klein ausfällt. Für das TFR, die italienische Abfindungsrücklage, wird jedes Jahr das Jahresbrutto geteilt durch 13,5 zurückgelegt, also etwa 7,4 Prozent.

In Summe kostet ein italienischer Angestellter den Betrieb das 1,4- bis 1,5-Fache des Bruttolohns. Diesen Faktor solltest du im Kopf haben, wenn du irgendwo eine Gehaltszahl liest.

Die Summe für zwanzig Stunden die Woche

Mit dem Faktor gerechnet: Aus 10.000 bis 12.500 Euro Jahresbrutto werden 14.000 bis 18.500 Euro Arbeitgeberkosten im Jahr, also 1.170 bis 1.540 Euro im Monat, dreizehntes und vierzehntes Gehalt schon eingerechnet.

Zwanzig Stunden die Woche sind rund 1.040 Stunden im Jahr und gut 900, wenn Urlaub, Freistellungen und Feiertage abgehen. Jede besetzte Telefonstunde kostet damit 15 bis 20 Euro. Die anderen 148 Stunden der Woche bleiben unbesetzt.

Die Posten, die nie auf der Abrechnung stehen

Die Suche kostet deine Zeit, die Einarbeitung auch: Solange die Person Preisliste und Kalender nicht kennt, gehst weiterhin du ran. Dazu kommen der Arbeitsplatz, die Software, die zusätzliche Leitung.

Und die Vertretung: Urlaub, Krankheit, Freistellung und Mutterschutz reißen genau die Stunden auf, die du bezahlt hast, um sie zu schließen. Wo nur eine Person am Telefon sitzt, ist die Fluktuation der schwerste Posten, und sie steht in keinem Kostenplan.

Die Alternativen und ihre Preise

Ein externer Telefonservice wird nach Verbrauch oder in Monatspaketen abgerechnet: Die Kraft nimmt eine Nachricht auf, führt aber deinen Kalender nicht. Eine freie Mitarbeiterin kostet pro Stunde mehr und ist nicht immer frei, wenn es klingelt.

Eine Sprachassistentin kostet 69,99 Euro im Monat im Tarif Base und 129,99 Euro im Pro, zuzüglich Mehrwertsteuer, und arbeitet rund um die Uhr. Sie empfängt niemanden und kassiert nicht: Dafür braucht es einen Menschen. Fürs Telefon rechnet es sich anders.

Lass dich in 20 Sekunden von deiner Assistentin anrufen

Hinterlass uns den Namen deines Betriebs und deine Handynummer: Wir rufen dich mit einer Demo an, die auf deinen Leistungen aufgebaut ist. Dann entscheidest du.